Die Konstruktion ist bewusst einfach gehalten: vier Stützenpaare aus Rechteckprofilen, ein durchlaufender Längsträger, schräg ansteigende Dachriegel als Pultdach. Alles werksseitig gefertigt, feuerverzinkt und auf der Baustelle nur noch geschraubt.
Eingedeckt ist das Dach mit Trapezblech in passender Welle — gut sichtbar im Stirnbild, in das die Wellenlinie als gestalterisches Element hineingreift. Wasser läuft kontrolliert nach hinten zur Gabionenmauer ab.
Zur Rückseite und an den Stirnwänden ist eine teilhohe Verkleidung aus weißem Trapezblech montiert — Sicht- und Windschutz, aber nicht raumabschließend. Dazwischen bleibt freier Durchblick.
Die feuerverzinkte Oberfläche ist die Schlussoberfläche — kein Nachanstrich, kein Pulverlack. Die mattsilberne Patina passt zu Asphalt, Gabionen und freiem Bewuchs der Umgebung.